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Fachstelle
für barrierefreie Orts- und Stadtraumgestaltung
Laut
Microzensus 1995 sind mindestens 30% der Bevölkerung dauernd oder vorübergehend
bewegungsbeeinträchtigt.
Beeinträchtigend sind Gehsteigkanten, zu enge Türen und Durchgänge,
schwer erreichbare oder kaum benutzbare Sanitäreinrichtungen, steile
Treppen, fehlende Handläufe oder Handläufe in falscher Höhe, für sehbehinderte
und blinde Menschen nicht benutzbare Aufzüge, Straßenübergänge...
Mütter mit Kleinkindern, unsere Senioren, Rollstuhlfahrer, blinde und
sehbehinderte Mitmenschen, durch Unfall begrenzt temporär beeinträchtigte
Menschen werden durch solche scheinbar nebensächlichen Baulichkeiten
in ihrer Bewegungsfreiheit dramatisch eingeschränkt.
Architekten, Planer, Baumeister kennen oft die ÖNORMen für behindertengerechtes
Planen und Bauen, wissen aber in der Regel nicht, warum die Einhaltung
der Normen entscheidend ist, oder auch warum eine Norm so ist wie sie
ist - es fehlt das spezifische Know-How.
Es kommt dann oft zu "behindertengerechten" Maßnahmen, bei denen eine
Kleinigkeit falsch gemacht wurde, die aber die Zugänglichkeit verwehrt.
Teure Maßnahmen die nutzlos ist - leider noch immer die Regel. Das muß
nicht sein. Jede Gemeinde, die Wert darauf legt, daß sie eine Gemeinde
für alle MitbürgerInnen ist, kann barrierefrei werden.
Das Angebot der Fachstelle:
Maßnahmenkatalog: Bauliche Bestandaufnahme, Kostenkalkulation
Beratung zur barrierefreien Planung: Besprechung der notwendigen Maßnahmen
Literatur:
"Barrierefrier Zugang für alle"
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In: Dorf+Stadterneuerung - Land Salzburg, Beilage in den Salzburger
Nachrichten Mittwoch, 1.September 1999
"Die behindertengerechte Gestaltung von öffentlichen Bauten nützt
uns allen!" >
In: Dorf+Stadterneuerung - Land Salzburg, Beilage in den Salzburger
Nachrichten Dienstag, 14.Dezember 1999
"Mehr Rücksicht für Sehbehinderte!"
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In: Dorf+Stadterneuerung - Land Salzburg, Beilage in den Salzburger
Nachrichten Mittwoch, 3. Mai 2000
"Die Gebärdensprache
ist die Muttersprache der Gehörlosen"
In: Salzburger Nachrichten, 2.Okt. 1999, IX
"Neue
Chancen auf Gemeindeebene"
In: Die Salzburger Gemeinde, April 2000
"Wer
nicht hören kann, muß sehen"
In: Salzburger Nachrichten, 22. Dez. 2001
"Jedermann"
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In: konstruktiv, Mai/Juni 2004
"Lebenslaufwohnen:
Wohnraum ist Lebensraum" (1-4)
Senior aktuell, 2005
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